or

Kleiner Stich mit Folgen

Glossar

Glossar
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
 

Persönliche Schutzausrüstung hat ihren Platz am Ende der Kette der uns zur Verfügung stehenden prophylaktischen Maßnahmen zur Verhütung von Infektionskrankheiten. Erst nach Ausschöpfung hygienischer, organisatorischer und sicherheitstechnischer Maßnahmen soll die Infektionsprophylaxe durch die Anwendung von PSA ergänzt werden.
PSA werden seit Jahren erfolgreich im Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen als Infektionsprävention eingesetzt.

Am häufigsten werden

  1. Schutzhandschuhe,
  2. Hautschutz,
  3. Mund- und Atemschutz,
  4. Schutzkleidung,
  5. Schutzbrillen und Visiere sowie
  6. Fußschutz

verwendet.

Bei der Auswahl einer PSA ist der Infektionsübertragungsweg von entscheidender Bedeutung:

  • Bei der Prävention von Tröpfcheninfektionen gelten Masken als wirksamste PSA.
  • Bei der Verhinderung von Blutkontakten stehen Brillen, Visiere und medizinische Handschuhe im Vordergrund.
  • Die intakte Haut ist eine sehr effektive Barriere, die in den meisten Situationen das Eindringen des Erregers in den Organismus verhindern kann.

Voraussetzung dafür ist, dass die Haut unbeschädigt ist. Dies ist bei einer Beschäftigung im Gesundheitsdienst oft nicht gewährleistet, denn dadurch, dass man hier vielen hautschädlichen Noxen ausgesetzt wird und häufig an beruflich erworbenen Hautveränderungen leidet, können Infektionserreger leichter in den Organismus eindringen. Der Hautschutz ist deshalb auch als Infektionsprophylaxe von großer Bedeutung.