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Kleiner Stich mit Folgen

Gefahr

Hepatitis-C-Virusinfektion
Ergänzende Informationen
 

Das Hepatitis-C-Virus (HCV) kommt (bislang) in 11 unterschiedlichen Typen und 6 Genotypen vor und wird überwiegend durch Blutkontakte übertragen. Die Vielzahl der Typen ist der Grund, warum es noch nicht gelungen ist, einen effizienten Impfstoff gegen diesen Infektionserreger herzustellen. Daher ist das Vermeiden von Blutkontakten der einzig mögliche Schutz vor dieser Infektionserkrankung. Im Vergleich zu Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus kommt es bei HCV-Infektionen viel häufiger zu chronischen Verläufen, die als Spätkomplikationen eine Leberzirrhose oder ein Leberkarzinom nach sich ziehen können.

Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (Bild 1) wird nur bei etwa jedem vierten Infizierten auch erkannt. Hepatitis C ist die zweithäufigste durch Infektionen hervorgerufene Berufserkrankung bei Beschäftigten im Gesundheitsdienst.


Bild 1: Hepatitis-C-Virus

In Deutschland leben etwa 500.000 bis 800.000 HCV-Infizierte. Lesen Sie hierzu auch das Kapitel „Übertragungsrisiken für Hepatitis-B-, Hepatitis-C- und HI-Virus“.