Arbeitsschutzausschuss

Der Arbeitgeber hat in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten einen Arbeitsschutzausschuss zu bilden (siehe Arbeitssicherheitsgesetz). Dabei werden Teilzeitarbeitskräfte entsprechend ihrer Arbeitszeit mit bestimmten Faktoren gewertet (z. B. 0,5 bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden; 0,75 bei nicht mehr als 35 Stunden).

Der Arbeitsschutzausschuss setzt sich aus

Das Arbeitssicherheitsgesetz regelt nicht die Anzahl der Ausschussmitglieder aus dem Kreis der Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragten sowie deren Auswahlverfahren. Entscheidend sollten hier die Bedürfnisse des Betriebes und die Arbeitsfähigkeit des Gremiums sein. Aufgabe des Arbeitsschutzausschusses ist es, Fragen des Arbeitsschutzes zu beraten.
Zu diesem Zweck tritt er mindestens viermal im Jahr zusammen. Unter der Berücksichtigung betrieblicher Belange werden dabei primär folgende Schwerpunkte gesetzt:

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte, die als Mitglied des Arbeitsschutzausschusses benannt werden, können im Betrieb fest angestellt oder freiberuflich tätig sein oder einem überbetrieblichen sicherheitstechnischen bzw. arbeitsmedizinischen Dienst angehören. Bei Betrieben mit mehreren Fachkräften für Arbeitssicherheit bzw. Betriebsärzten ist es sinnvoll, dass die leitende Fachkraft bzw. der leitende Betriebsarzt dem Ausschuss angehört. Je nach Belangen des Betriebes sollten zwei oder mehr Sicherheitsbeauftragte aus unterschiedlichen Produktionsbereichen zu Ausschussmitgliedern berufen werden.